Digests

Das Wichtigste der Woche

Was sich verändert hat

Zwei Aufsteiger außerhalb der ersten zehn

„What If?“ erreichte 221 Einsätze gegenüber 166, „Primadonna“ kam auf 217 statt 168. Beide Aufnahmen sind an allen sieben Tagen in der Analyse vertreten. Der Zuwachs beschränkt sich somit nicht auf einen einzelnen Ausschlag. Unter den hier ausgewählten Titeln waren dies die größten Sprünge nach Positionen. Nun bleibt zu prüfen, ob die neue Rotation auch in einer weiteren vollständigen Woche hält und nicht nur eine hohe Platzierung in einer Ausgabe ergibt.

Häufiger gespielt zum Wochenende

Warriner & LORYN — „Let Me Forget You“ stieg von Platz 13 auf Platz 8: 284 Einsätze gegenüber 224. Zum Wochenende wurde der Titel häufiger gespielt: 35-mal am Donnerstag, danach 40-, 44- und 48-mal. Hier geht der bessere Rang mit einer höheren Zahl an Einsätzen einher. Die Tageswerte zeigen außerdem, wie das Ergebnis zustande kam.

Neu unter den ersten fünf

KATSEYE — „Animal“ rückte von Platz 7 auf Platz 5 vor: 296 Einsätze statt 282. Ein täglicher Anstieg war das nicht. Der Höchstwert von 47 lag am Dienstag; Samstag und Sonntag kamen jeweils auf 40. Der Einzug in die ersten fünf ist bestätigt, eine durchgehend wachsende Rotation jedoch nicht. Schlussposition und Tagesverlauf beschreiben unterschiedliche Aspekte derselben Woche und sollten nicht gleichgesetzt werden.

Zwei frühere Aufsteiger verlieren

AVE — „Meet Me In The Dark“ fiel von Platz 3 auf Platz 7 und von 317 auf 290 Einsätze. LYRIQ — „Аутентичная“ rutschte von Platz 8 auf Platz 16; die Einsätze sanken von 273 auf 211. Die Erholung am Sonntag beim ersten Titel und der Anstieg am Freitag beim zweiten änderten nichts am Wochenrückgang. Einzelne bessere Tage setzten den vorherigen wöchentlichen Aufwärtstrend also nicht fort. Für diese Einordnung zählt der gesamte Zeitraum.

IOWA — „МЫ“ blieb auf Platz neun, kam aber nur auf 253 statt 268 Einsätze. Das frühere Wachstumssignal ist damit noch nicht bestätigt; auch die festgelegte Schwelle für eine Abschwächung wurde nicht erreicht. Ein Rang allein sagt nicht alles über die Rotation: DA TI — „Take Me There“ stieg von Platz 5 auf Platz 3, obwohl die Einsätze auf 304 gegenüber 310 zurückgingen. Ein Teil der Rangbewegungen entsteht durch die relative Position der Aufnahmen.

Außerhalb der Top 100

EBEN — „Leave It All Behind“ kam auf 34 Einsätze statt 9 und erweiterte seine Präsenz von einer auf drei Radiomarken: DFM und HITFM kamen hinzu. Mono — „Life In Mono“ — stieg von 1 auf 9 Einsätze, mit MAXIMUM als weiterer Marke. Die Zahlen bleiben klein; beobachtet wird die Radiorotation, keine künftige Popularität. Alle Radar-Beobachtungen dieser Woche.

Die Stimmung blieb weitgehend gleich

Der energiegeladene Anteil der Mood Map lag bei 63,0–63,3 %, der romantische bei 19,2–19,3 %. Eine deutliche Verschiebung gab es nicht. Die Tageskarten sind deshalb als Quellen zugänglich, ohne jeden Tag einzeln nachzuerzählen. Mood Map beschreibt Musik anhand eines eigenen Modells, nicht die Gefühle der Hörer; die Anteile messen keine Publikumsgröße.

Was wir nächste Woche prüfen

Die Bewertung erfolgt nach sieben abgeschlossenen, vergleichbaren Tagen. Die genauen Schwellen stehen unten; Ergebnisse dazwischen bleiben unentschieden. Den Gesamtumfang des Netzes vergleichen wir wegen unterschiedlicher Abdeckung nicht direkt mit der Vorwoche. Einsätze stehen für beobachtete Rotation, nicht für die Zahl der Hörer.

Tagesdaten und Quellen
TagEinsätzeVerschiedene TitelMood Map: energiegeladen / romantisch
28.0977 80037 20063.0 / 19.3%
29.0977 80137 15563.0 / 19.3%
30.0978 69537 15963.3 / 19.2%
01.1078 03237 08863.2 / 19.2%
02.1077 77437 17263.0 / 19.3%
03.1077 91237 20163.0 / 19.3%
04.1077 98637 16363.0 / 19.3%
Methodik und Grenzen des Vergleichs

Die Tagesanalyse erfasste 546 000 Einsätze, durchschnittlich 78 000 pro Tag. Die durchschnittliche tägliche Zahl unterschiedlicher Titel betrug 37 163; sie ist nicht die Zahl verschiedener Aufnahmen der gesamten Woche. Täglich wurden 181 Stationen eines Netzes von 183 beobachtet. Der offizielle Chart prüft die Quellen gesondert: An allen sieben Tagen lagen 183 Quellen vor, bei einem Minimum von 165.

In der Vorwoche waren es an zwei Tagen 180 und an fünf Tagen 181 beobachtete Stationen. Für den Vergleich der Netzsummen ist dieselbe Stationsauswahl nötig. Ränge und Wochenwerte stammen aus dem geprüften offiziellen Chart, Tagesdetails aus der Analyse. Kennzahlen unterschiedlicher Verfahren sind nicht austauschbar.

Das Radar vergleicht 182 Stationen mit vollständigen Daten für beide Wochen; eine Quelle ist ausgeschlossen. Seine Werte beziehen sich auf dieselben Stationen und ersetzen keine offiziellen Chartzahlen. Die ausgewählten Aufnahmen werden nach Interpret und Titel zugeordnet, bei mittlerer Verlässlichkeit; verschiedene Versionen können getrennt gezählt werden.

Prüfkriterien für die nächste Woche